{"id":1955,"date":"2011-09-03T10:18:48","date_gmt":"2011-09-03T10:18:48","guid":{"rendered":"http:\/\/thorkellhelgason.is\/?p=1955"},"modified":"2014-03-03T13:03:09","modified_gmt":"2014-03-03T13:03:09","slug":"blos-nichts-positives","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thorkellhelgason.is\/?p=1955","title":{"rendered":"&#8222;Blo\u00df nichts Positives&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>[Dagbla\u00f0i\u00f0,<\/em>\u00a0<em>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/em><em>, birti eftirfarandi lesendabr\u00e9f hinn 3.\/4. september 2011 eftir mig og vinkonu m\u00edna.<\/em> <em>Br\u00e9fi\u00f0 var til a\u00f0 lei\u00f0r\u00e9tta \u00fdkjus\u00f6gur bla\u00f0sins um n\u00faja t\u00f3nlistarh\u00fasi\u00f0 H\u00f6rpu.]<\/em><\/p>\n<p>Im Mittelalter glaubte man in Europa, dass in Island, im Krater der <em>Hekla<\/em>, der Eingang zur H\u00f6lle w\u00e4re. Im 16. Jahrhundert hat ein Isl\u00e4nder, \u00a0<em>Arngr\u00edmur <\/em><em>der Gelehrte<\/em>, in der Abhandlung <em>Crimog\u00e6a<\/em>, welche \u00fcbrigens in Hamburg herausgegeben wurde, versucht, das Bild von Island zu korrigieren. Bis zum heutigen Tag ist es aber beliebt, \u00fcber L\u00e4nder am Rande der Zivilisation zu fabulieren. Ein Beispiel daf\u00fcr ist der Artikel am <strong>22. August<\/strong> mit der \u00dcberschrift <strong>Blo\u00df keine Luxusruine<\/strong>, wo \u00fcber <em>Harpa,<\/em> die neue Konzerthalle in Reykjav\u00edk, berichtet wird.<\/p>\n<p>Es steht wenig darin \u00fcber <em>Harpa<\/em> als Tempel f\u00fcr Musik alter und neuer Meister. Man erf\u00e4hrt nicht, wie hervorragend die Akustik in dem Hauptsaal der Konzerthalle ist und dass das Geb\u00e4ude mit Beethovens 9. Symphonie unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy und unter Mitwirkung der hervorragenden deutschen Sopranistin Christiane Oelze Anfang Mai (nicht Mitte August!) eingeweiht wurde. Dieses Konzert musste zweimal wiederholt werden.<\/p>\n<p>Nein, es ist in dem Artikel vielmehr die Rede von der Krise, in die verantwortungslose Bankster das Land getrieben haben. Die Geschichte der Konzerthalle wird damit verflochten. Die gegen\u00fcberliegende Zentralbank wird f\u00e4lschlich mit dem Bau in Verbindung gebracht und gefragt, wie \u201eso eine kleine Bank nur ein so gigantisches Wunder aus Glas und Beton bezahlen\u201c kann. Der Leser k\u00f6nnte den Eindruck bekommen, dass die Notenpresse in Gang gesetzt wurde. Was so alles geschehen kann in Operetten-Republiken! Es wird gesagt, dass man aus Not das Geb\u00e4ude auch als Kongresshalle verwenden m\u00fcsse (dies war von Anfang an geplant), dass die Lobby \u00fcberdimensioniert sei (was fraglich ist im Hinblick auf die Mehrzweckverwendung des Hauses), dass der bankrotten Regierung nichts \u00fcbrig blieb, als das Bauwerk zu vollenden. Was ist \u00fcbrigens eine bankrotte Regierung? Die Staatskasse k\u00f6nnte leer sein (was sie nicht ist), die Regierung k\u00f6nnte politisch bankrott sein (was sie auch nicht ist). Kann eine Regierung \u00fcberhaupt finanziell pleite sein? Man k\u00f6nnte die Liste der \u00dcbertreibungen und Ungenauigkeiten in diesem Artikel noch verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p>Den Lesern der SZ m\u00f6chte wir versichern, dass die Kulturhalle in Reykjav\u00edk \u2013 ein langersehnter Wunsch der Isl\u00e4nder \u2013 gut gegl\u00fcckt ist. Die <em>Harpa<\/em> allein k\u00f6nnte kulturliebenden Deutschen einen Islandbesuch wert sein!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">\u00a0<em>Henrietta Griebel, Dr. Thorkell Helgason,\u00a0<\/em><em>M\u00fcnchen, Reykjav\u00edk<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[Dagbla\u00f0i\u00f0,\u00a0S\u00fcddeutsche Zeitung, birti eftirfarandi lesendabr\u00e9f hinn 3.\/4. september 2011 eftir mig og vinkonu m\u00edna. 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